Fast fashion, auch so ein Anglizismus, der sich schon gut integriert hat. Er bedeutet übrigens nicht, dass es sich beinahe um Mode handelt, sondern ist ein Begriff, der einen Auswuchs des Kapitalismus treffend bezeichnet. Kleidung wird schnell und billig (Umweltkosten und Kosten der Ausbeutung der Mitarbeiter sind hier zwar einkalkuliert, aber keine Faktoren der Produktpreisgestaltung) massenhaft produziert, günstig verkauft und von den Verbrauchern nach kurzer Nutzungsdauer aussortiert. So weit, so vertraut. Doch es gibt noch einen weiteren, eher weniger bekannten Aspekt. Denn die Teile, die nicht einfach im Hausmüll verschwinden und in Altkleidersammelstellen landen, machen es denn Weiterverwendern schwer. Denn die häufig in der Billigproduktion verwendeten Stoffe enthalten Materialien, die Weiter- bzw. Wiederverwendung des Materials erschweren oder gar unmöglich machen und so den Altkleidermarkt massiv behindern und verteuern. Mehr
