Kleinvieh macht auch viel Mist. Wer zu der Einschätzung kommt, die sozialen Netzwerke glichen eher einem Augiastall, denn einem Wohlfühlraum für Menschenwesen, dürfte von der von Psychologen und Kommunikationswissenschaftlern im Fachmagazin PNAS Nexus veröffentlichten Studie überrascht sein. Demnach wären nur wenige Nutzer für die toxische Atmosphäre auf den Plattformen verantwortlich. Nur etwas über 3 Prozent der Nutzer verbreiten extensiv Hass, schaffen es aber dank ihrer Aktivität, annähernd 30 Prozent der toxischen Inhalte zu erzeugen. Das geistige Kleinvieh produziert somit den großen Haufen Mist, der das mediale Klima vergiftet. Auch bei den Fake-Verbreitern ist die Zahl der Täter kleiner als vermutet. Immerhin acht Prozent der Nutzer nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau. Mehr
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