Noch nicht mal dazu werden sie mehr gebraucht. Dass männliche Ameisen meist ein kurzes zweckgebundenes Leben haben, ist schon lange bekannt. Doch nun haben Forscher eine Art entdeckt, die völlig ohne Männchen auskommt. Doch wie bekommen sie das hin, wie vermehrt sich eine Kolonie, so ganz ohne männliche Unterstützung? Durch Jungfernzeugung, einem Phänomen, welches im christlichen Umfeld schon lange bekannt ist, funktioniert auch im Insektenreich. Wenn es auch dort nicht so friedlich zugeht, denn für die Vermehrung müssen die Königinnen andere Ameisenstaaten einer verwandten Art überfallen. Sie übernehmen deren Staat und legen dann unbefruchtete Eier. Durch die sogenannte Jungfernzeugung kann sich daraus Nachwuchs entwickeln. Dabei handelt es sich um einen besonderen Fortpflanzungsmechanismus bei manchen Ameisen: Die Königinnen sind in der Lage, sich zu klonen. Der Nachwuchs wird dann von den Wirtsameisen ausschließlich zu neuen Königinnen aufgezogen. Perfide? Genau, dann doch lieber über den traditionellen Weg, auch wenn die Männchen manchmal nerven. Mehr
