Sie waren zwar zu schnell unterwegs, aber von einem Rennen al la "fast and furious" kann keine Rede sein. Zwar hatten sie in Chats darüber fantasiert, doch gefahren sind sie keins. Die beiden Angeklagten in dem Raserprozess wegen eines Verkehrsunfalls bei dem einst, ja in Anbetracht der Dauer der Ermittlungen und des nun schon seit Wochen laufenden Verfahren, kommt man um eine derartige Formulierung kaum umhin, bei Köln zwei Frauen ums Leben kamen, bewegen sich mit ihren Aussagen nur zentimeterweise in Richtung der wahrscheinlichen Wahrheit. Nur was die Gutachten belegen, räumen sie ein, ansonsten beharren sie auf ihrer Unschuld, auch unter dem Druck der Richter und der im Verhandlungssaal anwesende Angehörigen der Opfer. Trotzdem sieht es danach aus, als ob das Rennen vor Gericht mit einem längeren Boxenstopp hinter Gittern für die beiden Männer enden dürfte. Mehr
