Aus London kommen massive Drohungen. Werden die Chefs der KI-Konzerne deren Bildgeneratoren das Netz mit pornografischen Deepfakes überschwemmen bald in das historische Gebäude an der Themse einziehen? Hier hat schon so manche Prominenz ihre (letzten) Tage verbracht und wenn es wirklich kommt, wie es früher mal war, könnten in Großbritannien demnächst wieder prominente Gäste hinter Gittern sitzen. Über einen entsprechenden Gesetzesvorschlag der regierenden Labour-Partei wird derzeit im britischen Unterhaus diskutiert. Demnach sollen Führungskräfte von Plattformen, die sexualisierte Deepfakes zulassen oder nicht unverzüglich löschen, persönlich haftbar gemacht werden. Mit hohen Geld- und auch Haftstrafen. Dass so jemand in den Tower einzieht, ist allerdings genauso unwahrscheinlich, wie eine weltweite Einführung der Pflicht von Klarnamen in den sozialen Netzwerken. Mehr
