Einst war ein jeder willkommen, lange ging es gut, bis aus dem Besuch eine Besetzung wurde. Fuhren früher einige hundert für wenige Wochen dorthin, so sind es derzeit Millionen, die immer länger bleiben und immer öfters kommen. Ihr Name steht für den Kern des Massentourismus, wenn man irgendwo weiß, was Tourismus anrichten kann, dann sicher auch da. Doch mittlerweile sind die Einheimischen nicht mehr bereit, stumm Platz zu machen und ihre Heimat den "Gästen" zu überlassen. Denn es bleibt ihnen nichts, was ihre Heimat einst bedeutete. Neben materiellen Werten, wie Wohnraum oder Preisniveau plündern die Besucher die kulturelle Identität der Insel. Zu viel Masse trägt kein Fundament. Das wollen sie uns sagen, dafür gehen sie auf die Straße. Auf Mallorca. Mehr
