Herzlich Willkommen in der Zukunft!

Auf dieser Seite präsentiere ich Ihnen Vorankündigungen und (erste) Auszüge künftiger Werke

Ich freue mich übrigens über Kritik, Kommentare oder Anregungen, die mich via FeedBeck erreichen können.

 

Herzlichst

Veit Beck


Irgendwann Später!

 

 

Es sind doch nur Spiele. Sie ermöglichen einigen ein gutes Leben und bringen vielen anderen den Tod. Spiele unterhalten die Massen und halten sie im Zaum. Sie sichern die Herrschaft und den Herrscher zugleich. Wenn die Regeln so gestaltet sind, dass sie vielem, aber letztlich nur dem einen dienen. So ist es in dieser Welt. Zu anderer Zeit, an einem anderen Ort. Doch eigentlich ist das alles gar nicht so weit von entfernt. Von unserer Welt.

 

 


Erst danach!

 

 

 

„Ist das nicht zu riskant?“

 

„Wenn Sie eine bessere Idee haben, dann bitte …“

 

„Aber wenn wir ihn festnehmen, dann ist er gewarnt. Wenn er uns nichts sagt, wenn er sich nicht verrät, werden wir ihn nie mehr kriegen. Denn eins ist sicher. Dann wird er noch vorsichtiger sein. Oder aufhören.“

 

„Ich bin mir sicher, dass er es war. Aber ob die Beweise, die wir haben, vor Gericht ausreichen …? Da bin ich mir nicht so sicher. Klar, es mag Schöffen und Richter geben, denen das ausreicht. Wenn der Staatsanwalt geschickt und überzeugend ist, mag es reichen. Aber wenn nicht, dann geht er uns durch die Lappen. Dann waren die ganzen Anstrengungen vergebens. Tausende von Stunden, über zwei Jahre. Für was? Für nichts.“

 

„Und wenn er die Aussage verweigert? Wenn er nur „Anwalt“ sagt. Sobald ein Anwalt im Spiel ist, wird er ihm empfehlen, zu schweigen. Sich die Akten kommen lassen. Sich ansehen, was wir haben. Und sehen, dass es wahrscheinlich nicht für eine Verurteilung reichen wird. Erkennen, dass Schweigen die beste Strategie für seinen Mandanten ist. Das wars dann. Was macht Sie so sicher, dass es nicht so laufen wird?“

 

„Ich ermittle jetzt zwei Jahre in dem Fall. Und fast die ganze Zeit gehörte der Mann zu dem Kreis der Verdächtigen. Wir haben oft mit ihm geredet, ich habe ihn kennengelernt. Und ja, ich mag ihn nicht. Er war von Anfang an zu sicher, selbstgerecht, arrogant. Zeitweise schien es, als wenn er es genossen hatte, wenn er mit uns zu tun hatte. Als wollte er uns spüren lassen, dass er mehr weiß als wir. Und wir das, was er weiß, nie erfahren werden. Und genau da werde ich ihn packen. Seine Überheblichkeit wird ihn zu Fall bringen. Wenn ich ihn dazu bringe, eher auf sein Ego denn auf seinen Verstand zu hören, dann kriege ich ihn.“